DHG-Schüler erfolgreich bei JUGEND FORSCHT

Beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Tuttlingen, bei dem 65 Projektgruppen aus dem Raum Donau-Hegau antraten, gingen auch in diesem Jahr wieder Jungforscher des Droste-Hülshoff-Gymnasiums an den Start. Für drei Teilnehmerteams war es ein Wettbewerbsdebüt: Julius Herrmann (5b) und Shaalan Kudeda (6a) erforschten den Zusammenhang zwischen Gesteinen und dem pH-Wert von Wasser, Jaden Müller (7b) arbeitete an der Umsetzung der Idee eines Magnetmotors und Ben Becker, Aaron Rothfuss und Nico Schaber (alle KS1) untersuchten die Wirkung von Plasma auf Kunststoffoberflächen. Das wettbewerbserfahrene Duo Sarah Ruf und Mereth Kleikamp (beide KS1, betreut vom Schülerforschungszentrum Tuttlingen) konnte sich sogar über einen ersten Platz im Fachbereich Biologie freuen und darf im März beim Landeswettbewerb antreten. Wir gratulieren allen Teilnehmer und vor allem den Preisträger zu ihren gelungenen und erfolgreichen Projekten!

Julius Herrmann und Shaalan Khudeda traten in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften an und schnupperten zum ersten Mal Wettbewerbsluft. In verschiedenen Messreihen zeigten sie, inwieweit die Gesteine Granit, Sandstein und Kalkstein einen Einfluss auf den pH-Wert von Wasser haben und sie arbeiteten heraus, dass der Kalkstein in der Lage  ist, den pH-Wert, z.B. von zu saurem Trinkwasser, anzuheben. Der Jury gefiel die wissenschaftliche Herangehensweise an dieses Projekt und sie belohnte es mit einem dritten Preis.

Magnetismus fasziniert Jaden Müller und so setzte er sich zum Ziel, die Kraft von Permanentmagneten in einem selbst konstruierten Magnetmotor nutzbar zu machen. Dabei beschäftigte ihn die Frage, ob dieses Funktionsprinzip nur eine Illusion sei, denn als vermeintliches „Perpetuum Mobile“ bewegt sich sein Motor an den Grenzen der Physik. Noch sind nicht alle Optimierungsmöglichkeiten erschöpft und deshalb arbeitet Jaden mit viel Hingabe weiter an seinem Projekt. Einen Sonderpreis in der Sparte Physik war die gut strukturierte Arbeit der Jury aber schon diesmal wert.

Bei den ersten Erfolgen, Plasma in einer Mikrowelle zu erzeugen, wollten es Ben Becker, Aaron Rothfuss und Nico Schaber nicht belassen und so kamen sie, inspiriert von den Forschungen der Hochschule Furtwangen im Neckartal, auf die Idee Oberflächenstrukturen von Polymeren mit Plasma zu verändern. Sie setzten dabei verschiedene Kunststoffe dem Plasma aus und zogen Rückschlüsse auf die Oberflächenveränderung über die mikroskopische Untersuchung von Wassertropfen auf den Materialien. Der Jury gefiel vor allem das innovative Potenzial des Projekts.

Nach ihren erfolgreichen Forschungen zum Riesenbärenklau, die Mereth Kleikamp und Sarah Ruf 2017 sogar bis ins Finale des Bundesumweltwettbewerbs geführt hatten, brachten die beiden in diesem Jahr ihr neues Forschungsprojekt mit dem Titel „Grüner wird’s nicht – wissenschaftliche Analysen zur Luftverbesserung durch Pflanzen“ an den Start. Betreut vom Schülerforschungszentrum in Tuttlingen, untersuchten sie in umfangreichen Messreihen an mehreren Standorten, in welchem Maße Pflanzen verschiedene Parameter der Luftqualität beeinflussen und damit einen Beitrag zum hochaktuellen Thema Luftreinhaltung in Städten leisten können. Belohnt wurden beide mit dem ersten Platz im Fachbereich Biologie und der Weiterleitung zum Landeswettbewerb – eine Leistung, auf die Sarah und Mereth sehr stolz sein können.

Hier geht es zum Bericht des Schwarzwälder Boten.

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