Exkursion der Klasse 9a zum Schülerlabor der Uni Tübingen
Stationen des Forschens
Die Schülerinnen und Schüler durften an fünf verschiedenen Stationen forschen, die speziell darauf ausgelegt waren, das wissenschaftliche Arbeiten zu veranschaulichen und selbst zu erleben:
- Grüne Wunderkerzen: Die Klasse stellte ihre eigenen grünen Wunderkerzen her. Dies machte nicht nur Spaß, sondern vermittelte auch die chemischen Reaktionen, die hinter diesem faszinierenden Phänomen stehen.
- Einblicke in die Nanowelt: An weiteren Stationen erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Nanowelt. Sie erfuhren, dass Nanogold, dessen tiefrote Farbe vielen von den roten Gläsern in Kirchen bekannt ist, unter bestimmten Versuchsbedingungen im Leidenfrostreaktor auf einer Heizplatte entsteht. Zudem lernten sie, wie die Schichtdicke von Seifenblasen bestimmt werden kann und wie sie die Farben beeinflusst. Mit Hilfe eines Rasterkraftmikroskops konnten sie die Oberfläche eines Haares analysieren.
- Virtuelle Realität: Mit VR-Brillen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Moleküle zu entdecken und sogar selbst zu konstruieren. Diese moderne Technologie machte das Lernen besonders anschaulich und interaktiv.
Zum Abschluss wurden die gewonnenen Erkenntnisse bei spektakulären Demonstrationsexperimenten mit flüssigem Stickstoff noch einmal aufgegriffen und vertieft.
Nach einem interessanten und anstrengenden Tag kehrten alle müde und wohlbehalten mit Zug und Bus nach Rottweil zurück.